Gut zu Wissen...

Nur wenige Minuten braucht der Rettungsdienst oder die Feuerwehr um nach einem einzelnen Unfall vor Ort zu sein. Doch nach vielen oder einem sehr großen Unfall kann es wesentlich länger dauern, bis Rettungskräfte eintreffen.

Hochwasser Herzberg 2010

Binnnenhochwasser Herzberg 2010

Solche Groß- oder Massenunfälle (Großschadenslagen) sind alle Arten von Unfällen und Bränden, die die Kapazitäten der tagtäglich im Einsatz befindlichen Rettungskräfte übersteigen. Das kann bei schweren Unwettern oder großflächigen Überschwemmungen, Unfällen mit vielen Verletzten sowie bei Unfällen, bei dem Gefahrstoffe freigesetzt werden passieren. Nach dem Eintreten solcher Ereignisse ist es wichtig, dass man sich erst einmal selbst helfen kann bis Rettungskräfte eintreffen.

Meine Aufgaben

Da man beim Eintreten einer Großschadenslage in der Regel zunächst auf sich allein gestellt ist, muss man sich selbst zu helfen wissen oder die Hilfe von Nachbarn oder Anwesenden nutzen. Ziel ist es, die eingetretenen Schäden, besonders für die Gesundheit des Menschen oder auch für lebenswichtige Einrichtungen abschwächen oder zu beseitigen. Diese erste Phase soll die Zeit bis zum Eintreffen organisierter Hilfe überbrücken.

Was kann ich tun?

Trotz des umfangreichen Hilfeleistungssystems, welches Deutschland für kleine bis große Notfälle besitzt, können sich auch hier Großschadesereignisse und Katastrophen ereignen, bei der die Mithilfe jedes Einzelnen gefordert ist. Ein guter Anfang ist es, sich folgende Fragen zu stellen:

  • Wie bin ich auf solche Ereignisse vorbereitet?
  • Was kann ich tun, um mich und meine Familie, Freunde, Kollegen und andere Mitmenschen in extremen Gefahrensituationen zu schützen?
  • Was kann ich tun, um die Hilfs- und Rettungskräfte zu unterstützen?
  • Welche Schulungen, Hilfsmittel, Tipps und Ratschläge gibt es, die mir in diesen Situationen weiterhelfen können?

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Zusätzlich ist es wichtig zu jeder Zeit an Information zu kommen und sich über einen kleinen Zeitraum selbst mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Empfohlen wird ein batteriebetriebenes Radio, um im Falle eines Stromausfalls amtliche Informationen zu hören und einen eigenen Trinkwasser- und Lebensmittelvorrat für einige Tage.

Auf den nächsten Seiten werden wir einige hilfreiche Tipps zum Verhalten vor und während einer Großschadenslage geben. Alle diese Tipps und noch mehr Informationen zum Thema können in der Broschüre "Für den Notfall vorgesorgt" des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) nachgelesen und dort kostenfrei bestellt werden.

Sehr wichtig ist es, bereits Kinder schon früh an das Thema "Wie verhalte ich mich bei einem Unfall?" und zu Themen der Ersten Hilfe heranzuführen. Kinder lernen sehr schnell und vergessen die wichtigsten Punkte meist ihr Leben lang nicht mehr. Zahlreiche Arbeitsblätter zum Thema Bevölkerungsschutz für die Grundschule können auf der Seite des BBK heruntergeladen werden. Außerdem gibt es die Internetseite Max und Flocke Helferland des BBK, in der Kinder spielerisch online lernen können sich richtig bei Unfällen zu verhalten.

Als DRK führen wir zusätzlich in Schulen Unterrichtsstunden zu diesen Themen durch – mehr  Informationen dazu bekommen Sie mit einer kurzen E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


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