Ehrungsveranstaltung im Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig

Die zentralen Ehrungsveranstaltung des Kreisverbandes Potsdam/Zauch-Belzig wurde am Freitag, den 19. Januar 2018 in den „DRK-Behindertenwerkstätten gGmbH“ in Potsdam feierlich durchgeführt.

Geehrt wurden für langjährige Mitgliedschaft der ehemalige Vorsitzende des Kreisverbandes, Peter Lehmann, der inzwischen über 60 Jahre im Roten Kreuz aktiv ist und in der Zeit unterschiedlichste Positionen bekleidet hat. Die Ehrennadel und Urkunde für dieses herausragende Engagement erhielt er zusammen mit Jonny Schaffner, der bereits 50 Jahre aktiv ist. Weitere Ehrennadeln erhielten Jens-Peter Graßhoff für 40 Jahre, Frank Erfurth und Michael Tarnowski für jeweils 25 Jahre. Auszeichnungsspangen für die langjährige aktive Mitarbeit einer der Gemeinschaften bekamen Marita Faber für 15 Jahre und Renate Andrich für 10 Jahre.

Neben diesen Zeitauszeichnungen wurden Mitglieder mit dem Verdienstabzeichen des Landesverbandes für ihre ehrenamtliche Mitarbeit im Rahmen der Flüchtlingshilfe und ein über besonders herausragendes ehrenamtliches Engagement während der letzten Jahre geehrt. Verleihen wurden die Stufen Gold, Silber bzw. Bronze.

All diese Auszeichnungen wurden vom Präsidenten des Kreisverbandes Joachim Müller und vom Präsidiumsmitglied und Beauftragten für Ehrungen, Roland Ebermann, durchgeführt. Nach den Ehrungen konnten alle Anwesenden die Zeit zum gemütlichen Beisammen sein nutzen.

Werde Weihnachtsretter

Weihnachten steht vor der Tür! Doch was für uns die schönste Zeit des Jahres ist, ist für andere Menschen eine schwierige Zeit. Selten war die Not auf der Welt so präsent wie in diesem Jahr. Umso wichtiger ist es, ein Zeichen zu setzen – ein Zeichen gegen das oft unermessliche Leid auf dieser Welt: Menschen, die in Armut leben, ohne ausreichend Nahrung, ohne ein Dach über dem Kopf, ohne Heimat oder ohne Perspektive. Besonders verletzlich sind Kinder.

Werden Sie Weihnachtsretter und unterstützen Sie unsere Arbeit in Deutschland und weltweit. Weihnachtsretter lindern nicht nur zu Weihnachten Not, sondern geben auch darüber hinaus Zukunftsperspektiven. Denn es liegt uns am Herzen mit unseren Weihnachtsrettern wirklich etwas zu bewegen und hilfsbedürftige Menschen nachhaltig zu stärken und zu unterstützen.

Werden auch Sie Weihnachtsretter für Menschen in Not

Mit unserer Social-Media-Kampagne auf der DRK-Facebook-Seite auf die schwierige humanitäre Lage in vielen Regionen der Welt aufmerksam machen und zu Spenden aufgerufen:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Not
www.weihnachtsretter.de
Videos mit dem Spendenaufruf finden Sie unter:
https://youtu.be/bPXJUaKrZwU

Neue Sanitätsdienstausbildung

Von der Schürfwunde über Kreislaufprobleme bis zur Schnittverletzung: Sanitäter versorgen viele kleine und große Nöte direkt vor Ort - und seit heute lernen 14 Teilnehmer unseres Kurses wie das geht!

Neben der sanitätsdienstlichen Betreuung von Veranstaltungen ist auch die Unterstützung des Rettungsdienstes und der Feuerwehr der Mittelpunkt unserer ehrenamtlichen Arbeit. Die Aufgabe der DRK-Einsatzkräfte ist es dann, verletzte oder hilflose Menschen zu versorgen, sie zu registrieren, ggf. rettungsdienstlich zu versorgen, zu betreuen und ggf. weiter zu transportieren. Den Arbeitgebern ehrenamtlicher Einsatzkräfte wird der Ausfall der Arbeitskraft seitens der alarmierenden Behörde selbstverständlich erstattet. 

Notunterkunft2014

Damit die Teilenhmer möglichst realitätsnah Üben können, werden während des Trainings die Mimen auch geschminkt.

Die notwendigen Ausbildungen dafür gibt es bei uns direkt und an die zeitlichen Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements abgestimmt. Die heute beginnende Sanitätsdienstausbildung umfasst fünf Wochenenden und endet im Januar mit der Abschlussprüfung zum Sanitäter.

„Großveranstaltungen, vor allem aber auch plötzliche Großeinsätze, wie der Brand eines Wohnungsblocks, sind ohne das ehrenamtliche Engagement gut ausgebildeter Frauen und Männer nicht möglich.“ sagt Matti Enderlein, einer der Ausbilder in diesem Kurs und Gruppenführer im Bereich Logistik.

Interessierte können sich gerne unverbindlich selbst ein Bild von der Arbeit machen und jeden zweiten Donnerstag (gerade Kalenderwochen) in die Tuchmacherstr. 30 in Potsdam-Babelsberg vorbeikommen oder sich vorher per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! über die Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements informieren.

Eine Familie findet wieder zusammen - der Fall Houidah W.

Houidah W. (Name geändert) kommt aus dem syrischen Deir ez-Zor. Die Provinzstadt an den Ufern des Euphrats war vor wenigen Jahren blühendes Zentrum im Osten von Syrien. Im Sommer 2015, nach vier Jahren anhaltender Konflikte und Bombardements, klettern die rund 300.000 verbliebenen Bewohner über graue Ruinen und staubige Schutthaufen. Eingekesselt zwischen Assads Truppen und anderen Kämpfenden ist die humanitäre Lage katastrophal: Es gibt kein sauberes Wasser, kaum Essen und keine medizinische Versorgung. Anfang August 2015 schafft das Assad-Regime schließlich einen schmalen Korridor, aus dem Frauen, Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren hinausgelangen. Darunter auch Houidah mit ihren drei Töchtern Rabi (14), Qamar (5) und Rana (3). Sie fliehen zu Fuß in die 60 Kilometer entfernte Türkei. Von da geht es mit dem Schlauchboot nach Griechenland, weiter über die Westbalkanroute, bis sie Ende Oktober 2015 in Deutschland ankommen. Das erste Mal seit Beginn der gewaltsamen Konflikte in Deir ez-Zor 2011 fühlen sie sich wieder sicher.

Auch Houidahs Mann Omar mit Tochter Safiye (13) und Sohn Amir (9) schaffen wenig später den Weg über die syrische Grenze. Amir ist zuckerkrank und braucht dringend Medikamente. Aber ihr 15-jähriger Sohn Ahmad (Name geändert) darf Al Rakka nicht verlassen. Er soll für eine der rivalisierenden Gruppen im Land kämpfen. Gemeinsam mit ihren noch in Syrien lebenden Brüdern gelingt es Houidah, Ahmad von der Gruppe, die ihn festhält, freizukaufen. Er kann nach Damaskus fliehen und vorerst bei Houidahs Familie unterkommen. Aber Lebensmittel sind knapp und das Leben in Syrien ist schwer und gefährlich. Wenn Houidah W. mit Ahmad telefoniert, weint er.

Seit 2014 sind im Land Brandenburg die internationalen Suchanfragen deutlich angestiegen. Von 8 Suchanträgen 2014 auf über 200 in 2016 und dieses Jahr sind es im ersten Halbjahr bereits 162 Anfragen. Bei der Beratung zur Familienzusammenführung von Geflüchteten gab es 2014 14 Beratungsleistungen, 2016 waren es 1179 Beratungen und dieses Jahr sind die Anfragen weiter angestiegen auf 640 allein im ersten Halbjahr. In Brandenburg gibt es 18 Suchdienststellen für Basisaufgaben in den Kreisverbänden und vier Suchdienstberatungsstellen. 17 Kreisauskunftsbüros übernehmen bei nationalen Katastrophen und Konflikten, wie zum Beispiel beim Hochwasser, die Suche nach Vermissten.

Bei der Suche nach vermissten Menschen arbeiten wir weltweit mit dem Suchdienstnetzwerk der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung zusammen. Das Netzwerk besteht aus dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) und den Suchdiensten der 189 nationalen Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften. Mehr Infos beim Kreisauskunftsbüro.

Interner Bereich

Kontakt

Geschäftsstelle Belzig
KV Potsdam/Zauch-Belzig e.V.

Frau
Martina Fröhlich

Gliener Straße 1
14806 Bad Belzig

Telefon: (033841) 562 11

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