Mitgliederstimmen

Alexander (dabei seit November 2010)

Ich hatte, um im Betrieb gerüstet zu sein, einen 2 Tageskurs "Betrieblicher Ersthelfer" beim DRK absolviert. Die Themen Helfen und Medizin interessierten mich sehr, so dass ich mich nach einem Gespräch mit der Kursleiterin entschloss, beim DRK anzufragen, was und wo man helfen kann.

Das nächste, woran ich mich erinnere, ist, dass ich Mitglied im DRK und der SEG Potsdam war.

Ich wurde von Anfang an toll aufgenommen und fühlte mich direkt wohl. Man hat mit den Kameradinnen und Kameraden immer viel Spaß. Und obwohl es nicht immer ein Zuckerschlecken ist (ganzes Wochenende im Einsatz), hab ich es niemals bereut, bei der Truppe von Uwe mitzumachen.

Alexander


Frances (dabei seit Dezember 2010)

Eigentlich kam ich eher relativ unspektakulär zur SEG Potsdam. Ein Bekannter von mir, examinierter Krankenpfleger, erzählte mir eines Tages von seiner ehrenamtlichen Tätigkeit beim DRK in Wismar, die er während seiner Ausbildung, einfach aus Spaß, leistete. Das weckte natürlich mein Interesse, neben meiner Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin, etwas Abwechslungsreiches zu machen. Und somit gelangte ich eines Tages zu Frank Huber, der mir über die verschiedenen Einheiten im Kreisverband berichtete. Er empfahl mir die SEG Potsdam "Betreuung und Sicherheit" mit den Worten "das ist doch 'ne ganz lustige Truppe".

Praktisch, dass das gleich auch einen Bezug zu meinem Beruf hat, ich einen Einblick in das Rettungswesen bekomme und mein in der Ausbildung erworbenes Wissen anwenden und vertiefen kann.

Und nun bin ich Mitglied in der "lustigen Truppe".

Frances


Ute (dabei seit Mai 2002)

Mein erster Kontakt mit dem Roten Kreuz fand in der Grundschule statt. Unser Hausmeister war ehrenamtlich im Ortsverein aktiv und hat immer wieder Erste-Hilfe-Kurse durchgeführt.

Später bin ich dann eine Zeitlang zum Jugendrotkreuz gegegangen, musste dies aber aus Zeitmangel irgendwann wieder aufgeben. Als ich dann während meiner Studienzeit in Potsdam wieder etwas mehr Zeit hatte und nach einem geeigneten Ausgleich zum Studienalltag suchte, habe ich das Rote Kreuz "wiederentdeckt" und bin nun seitdem Mitglied der Bereitschaft Potsdam.

Ute


Steve (dabei seit Anfang 2010)

Ich war bereits im Grundschulalter zur Potsdamer Jugendrotkreuz-Gruppe gekommen, wo vor allem das Thema Erste Hilfe im Vordergrund stand. Dies hat mich sehr interessiert und die gemeinsamen Aktivitäten haben viel Spaß gemacht, allerdings hat sich die Gruppe nach einiger Zeit aus verschiedenen Gründen aufgelöst.

Da ich an diese Zeit viele positive Erinnerungen knüpfe und oft Ehrenamtliche des DRK auf diversen Veranstaltungen sah, reizte es mich schon länger, mich wieder dort zu engagieren. Anfang des Jahres 2010 nahm ich dies also in Angriff und meldete mich beim Kreisverband. Aufgrund der Wohnortnähe und des breiten Tätigkeitsfeldes wurde mir dort die SEG Potsdam empfohlen, wofür ich mich dann auch entschied.

Ich war sehr erfreut, dass ich so schnell in die Gruppe aufgenommen wurde und gleich loslegen konnte. Aufgrund des breiten Aufgabenspektrums der SEG war es möglich, auch ohne gesonderte Ausbildung an Einsätzen teilzunehmen und so erste Erfahrungen zu sammeln. Verschiedene Lehrgänge folgten mit der Zeit und erweiterten Stück für Stück meinen Horizont und auch die Einsetzbarkeit.

Heute schätze ich an unserer Gruppe vor allem das gute Klima - jeder bringt sich nach seinen Möglichkeiten ein und steuert so einen Teil zum Funktionieren der Gemeinschaft bei. Auch das ständige Erweitern meines Wissens in sämtlichen Bereichen ist ein Aspekt, der mich sicher antreibt, auch in den nächsten Jahren ehrenamtlich im DRK und in der SEG Potsdam mitzuwirken.

Steve


Robert (dabei seit Mai 2006)

Ich wollte einfach was für die Allgemeinheit tun, darum habe ich überlegt was ich machen könnte, habe viel im Internet und so geschaut und bin denn auf die DRK Seite gekommen. Dort las ich dann was von einer SEG Einheit. Darauf rief ich einfach beim Leiter des Ehrenamts in Werder an, der mir denn auch die SEG in Potsdam empfohlen hat.

Zum damaligen Zeitpunkt war ich noch Koch gewesen, heute arbeite ich im Krankentransport, weil mir die Arbeit im Ehrenamt einfach sehr viel Spaß macht. Ich bin heute noch mit viel Eifer dabei und möchte meine Kameradinnen und Kameraden nicht mehr missen.

Ich finde die Truppe echt toll.

Robert


Ulrich (dabei seit )

Auf dem Pieper stand: “Zustand nach Schussverletzung.“ Mein Fahrer brüllte nur: “Hinten bleiben!“ Mein Adrenalinspiegel begann zu steigen. - Ich hatte Panik. Angekommen am Einsatzort, kam uns schon ein Duft von verbranntem Schießpulver entgegen. Wir betraten den Einsatzort, der sich als Jungendclub enttarnte. Uns kam alles ein wenig Spanisch vor. Schießerei im Jugendclub? Ist die Welt schon so kaputt? Ist die Polizei schon da? Ist der Täter noch vor Ort? Lebt der Patient noch?

Wir betraten den Raum. Der Patient entpuppte sich als Jugendlicher mit einer Schussverletzung von vor 3 Tagen, verursacht von einem Luftgewehr. Erstmal durchatmen. Alles gut. Das erste, was mein Fahrer tat, war zu fragen, wo der Kaffee sei und ob man uns welchen machen könne.

Bei einer gemütlichen Tasse Kaffee sprach mich dann mein Kollege an, ob ich nicht Lust hätte, dem Katastrophenschutz beizutreten. Und so war es um mich geschehen.

Nun bin ich ein aktives Mitglied der SEG des DRK in Potsdam.

Ulrich


Anya (dabei seit Anfang 2011)

In meinem Auslandssemester in Spanien fragte mich eine Freundin, ob ich nicht Lust hätte, mit zum „Cruz Roja“, dem spanischen Roten Kreuz, mitzukommen. Na klar, warum nicht. Dort fuhren wir abends los, verteilten heißen Kaffee an Obdachlose und Kondome an Prostituierte.

Zurück in Deutschland ging ich auf die Suche nach der nächsten Roten Kreuz Gruppe.

Schon mein Bruder war vor einigen Jahren beim DRK gewesen und erzählte von Erste Hilfe Kursen und Zelte aufbauen. Das wollte ich auch! Jetzt bin ich seit vier Monaten bei der SEG Potsdam dabei und kann sagen, dass man nicht nur rettungstechnische Sachen lernt, sondern auch eine tolle Gemeinschaft erlebt, mit der auch 70 Minuten durchgängig Brötchen schmieren Spaß macht! Es ist ein toller Ausgleich zum ganzen theoretischen Lernen in meinem Studium, denn hier geht es viel praktischer zu: Jetzt kann ich auch einen Palstek-Knoten und - nach dem Einsatz - auch ohne Flaschenöffner ein Bier aufmachen!

Anya


Christine (dabei seit )

Ich kam durch einen Witz zum DRK: mein Chef ernannte mich im Spaß zum Sicherheitsverantwortlichen unseres Büros. Und weil ich die Sache so nicht auf sich beruhen lassen wollte, erkundigte ich mich auf der DRK-Homepage nach Erste-Hilfe-Kursen. In meinem Ersthelferkurs erfuhr ich dann durch die Ausbilder, dass auch Leute ohne medizinische Berufe durch Sanitätsausbildung zum Sanitäter werden können und ehrenamtlich helfen können, was mir bisher nicht geläufig war.

Weil ich mein erlerntes Wissen trainieren und erweitern wollte und meinen Beitrag in der Gesellschaft leisten wollte, habe ich mich dann bei der Servicestelle Ehrenamt gemeldet.

Christine


Diana (dabei seit 2007)

Bis zum August 2001 lebte ich in Mecklenburg-Vorpommern, dort aufgewachsen, vom Ehrenamt keine Ahnung. Von Oktober 2001 bis September 2006 war ich schon in Potsdam in einem Verein ehrenamtlich u.a. als Gruppenleiterin tätig, baute mir die Gruppe selbst auf. Es fing klein an und entwickelte sich Wort wörtlich zu einer Leidenschaft.

Durch einen Jobwechsel und die damit entstandenen Schichtarbeiten war ich nicht mehr in der Lage dieses Ehrenamt auszuführen und musste meine Gruppe abgeben.

Als die Schichtarbeiten endeten und ich wieder mehr Zeit hatte, wollte ich unbedingt wieder ins Ehrenamt zurück. Nur wusste ich nicht, in welche Richtung das neue Ehrenamt gehen sollte. Ich suchte per Internet, Broschüren und Werbung nach Vereinen und Angeboten. Per Internet stieß ich dann auf das Deutsche Rote Kreuz in Potsdam. Unbekannt war mir der Verein nicht. Als ich las, dass man dort in verschiedenen Richtungen ein Ehrenamt ausführen kann, schrieb ich an die Geschäftsstelle eine Emailanfrage.

Diese wurde an die KAB-Leiterin Frau Christa Milkau weiter geleitet. Bei Kaffee und heißer Schokolade lernten wir uns kennen. Da Christa wusste, dass ich Erfahrungen als Gruppenleiterin hatte, schlug sie mir den Posten der KAB-Leiterin Werder vor, den ich euphorisch annahm. Mit der Zeit merkte ich, dass das nicht so recht das war, was ich wollte.

Nach der Übung „Roter Adler“ auf dem Neuen Markt 2007 wechselte ich dann zur SEG Potsdam. Dort stellte ich fest, dass die SEG verschiedene Arbeitsbereiche hat, wie Kochen, medizinische Versorgung usw. Das gefiel mir schon eher. Auch dass die Mitstreiter der SEG in meinem Alter waren, festigte meine Entscheidung in der SEG sesshaft und tätig zu werden.

Diana


Max (dabei seit Sommer 2008)

Es war Sommer 2008, die Schule war nun fast vorbei und ich hatte nur eine ungefähre Ahnung davon, welche berufliche Laufbahn ich später einschlagen würde. Ich weiß nicht mehr aus welchem Grund oder welcher Motivation heraus ich mich damals vor den PC setzte und bei einer einschlägig bekannten Suchmaschine die magischen Worte 'Sanitätsdienst Potsdam' eintippte. Nur dass ich mich auch schon wenige Tage später auf der Wache in der Tuchmacherstraße wiedergefunden habe. Und so führte mehr oder weniger Eins zum Andern, ich lernte die Truppe dort kennen und schloss neue Bekanntschaften.

Vom ersten Tag an war helfen und anpacken gefragt, denn es gab stets viel zu tun. So lernte ich innerhalb des ersten halben Jahres so ziemlich alle Facetten der Bereitschaft kennen. Wir fuhren als Sanitäter zu Groß-/Sportveranstaltungen aber auch als Versorgungseinheit zu Katastropheneinsätzen wie z.B. die Bombenevakuierungen in Potsdam oder das Hochwasser in Herzberg. Ich wurde als Sanitäter ausgebildet, lernte den Aufbau von Notfallbehandlungsplätzen und autarken Wasser-/Stromversorgnungssystemen, das bedienen und reinigen einer Feldküche und vor allem den richtigen Umgang mit Hilfebedürftigen.

Eigentlich lässt sich abschließend dazu nur noch sagen, dass ich durch die Arbeit in der Bereitschaft einen neuen Weg für mich entdeckt und herausgefunden habe, dass das Leben immer eine Überraschung für einen bereit hält.

Max

Bereitschaft Potsdam

Kontakt

Bereitschaft Potsdam
KV Potsdam/Zauch-Belzig e.V.

Herr
Lee-J. Schumann

Bereitschaftsleiter
Alleestraße 5
14469 Potsdam

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